07.22.08

„Es saß auf jeden Fall keiner mehr drin!“

Veröffentlicht in Archäologie, Kultur, Kurios tagged , , , , , um 12:50 von G. Neuner

sagt der Eindhovener Stadtarchäologe Nico Arts mit einem Hauch Ironie.
Gemeint damit ist der VW Käfer den er und sein Grabungsteam in den Ruinen eines Kastells in einer Schicht aus dem 16ten Jahrhundert ausgegraben haben. Der Archäologe Jon Peeters meint dazu daß es normalerweise recht selten vorkommt, daß Archäologen Autos ausgraben.
Die geneigten, mitlesenden Archäologen werden sich jetzt vielleicht fragen wie man von einer Schicht aus dem 16ten Jahrhundert sprechen kann wenn der terminus ante quem für diesen Befund doch eher irgendwo im 20ten Jahrhundert liegen muß, jeder andere mag sich fragen wie überhaupt ein Auto in einer Burg in den Boden kam. Oder warum der Wagen denn ein Käfer und kein DeLorean war wenn die Schicht doch aus dem 16ten Jahrhundert stammen soll…
Ganz offenbar während einer vorherigen Grabung in den 1960ern. Damals scheint ein Gebrauchtwagenhändler das offenbar unverkäufliche Auto in die offene Grube versenkt zu haben bevor der Bagger diese wieder zugeschüttet hat. Keine Zeitreise also, nur eine sehr rücksichtslose Müllentsorgung und ein gestörter Befund.

Video zum Thema (niederländisch)

5 Kommentare »

  1. wortman sagte,

    och schade… ;) fühlte mich grade so dezent an das jesus-video erinnert :)

  2. Doe sagte,

    Das erinnert mich irgendwie an Zurück in die Zukunft…

  3. maksch sagte,

    wenn archäologie nur immer so spannend wäre …

  4. stefan sagte,

    Schade, dass das Teil doch keinen Fluxkompensator hatte :/

  5. Peter sagte,

    Der arme Käfer.

    Schade um das Auto.


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