31 Oktober 2007

Into the Rebel City

Posted in Irland, Kultur tagged , , um 2:33 am von G. Neuner

„Does anyone have a map? Just a basic map?“ schreit Marie, eine unserer Französinnen, als wir gerade aus dem Bus ausgestiegen sind. Ich gebe ihr meinen Reiseführer in dem tatsächlich eine kleine, viel zu kleine, Karte abgebildet ist. „Oh thank you“ sagt sie. „Seems like you’re the only one prepared for the trip.“
„Oh mein Gott!“ meint Daniel dazu. „Allein das war die Reise schon wert, einmal zu sehen, daß du mal als einziger wirklich auf irgendwas vorbereitet bist!“
Daniel ist der andere Austauschstudent aus Bamberg und wir studieren seit dem ersten Semester die gleichen Fächer. Wir kennen uns.

Wir waren zu diesem Zeitpunkt gerade in Cork angekommen.
Cork ist, auch wenn es nicht so aussieht wenn man erst einmal da ist, die zweitgrößte Stadt der Republik Irland, und, so wird es einem jedenfalls fast entgegengeschrien wenn man als Tourist Cork betritt, die heimliche Hauptstadt der Insel. Es sieht nicht danach aus daß es so wäre weil Cork an sich nur knapp unter 200.000 Einwohner hat, und an sich noch etwas Kleinstädtischer für diese Größe aussieht. Den Rest des Beitrags lesen »

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28 Oktober 2007

playing the drums

Posted in Kurios, Musik, Video tagged , , , um 7:12 pm von G. Neuner

Ich schaue hier in Irland eigentlich nicht wirklich viel Fernsehen. Das Programm ist ähnlich wie in Deutschland öde, vorhersehbar und langweilig. Was wahrscheinlich für jedes Fernsehprogramm auf der Welt gilt.

So war es eher Zufall, daß ich bei einem Besuch in der Wohnung einiger anderer Den Rest des Beitrags lesen »

23 Oktober 2007

Am Ende der Welt

Posted in Irisch, Irland tagged , , um 2:34 am von G. Neuner

Inishmore Cross, Aran IslandsWie die Geier stürzten sie sich auf uns sobald wir die Fähre verlassen haben: Free Map! Rent a Bike! Cheap Bus! Luxury Bus! Cheap Luxury Bus! Pony Cart Tour! Luxury Pony Cart! Traditional Sweaters! Supermacs!

Es fühlte sich eher an wie auf einem orientalischen Markt als wir an ihnen vorbei vom Hafen aus Richtung der „Innenstadt“ von Kilronan gingen. Dummerweise hatten wir unsere Tour schon gebucht, und so mussten sich die armen Busfahrer, Kutscher, Radverleiher und was-weiß-ich-nochs an die wenigen anderen Fährgäste heranschmeißen. Es ist wohl nicht mehr soviel los Ende Oktober, nur noch vereinzelt trudeln ein paar arme internationale Studenten und Urlauber ein die es einfach nicht anders geschafft haben auf die Aran Islands zu kommen. Und so ist der Konkurrenzkampf um die wenigen Verbliebenen dann um so größer. Den Rest des Beitrags lesen »

21 Oktober 2007

Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon

Posted in Linux, Software tagged , um 2:31 am von G. Neuner

Bildschirmfoto Ubuntu 7.10 Gutsy GibbonSeit heute nachmittag läuft auch meinem Laptop auf dem neuen Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon. Ich hatte am Releasetag schon kurz versucht das ganze zu aktualisieren, was aber ziemlich schnell gescheitert ist. Dank eines freundlichen Hinweises (und weitergehender Hilfe) aus der fernen Heimat habe ich es dann aber auch ziemlich schnell geschafft das Problem beiseite zu räumen (Fremde Paketquellen, so toll sie auch sein mögen, können absoluter Ballast sein wenn man Updaten will…). Und jetzt läuft mein System plötzlich grandioserweise in einigen Bereichen runder als ich es mir vorher je hätte träumen lassen. Das Problem mit dem W-lan von dem ich geschrieben hatte, hat sich als allgemeines Treiberproblem herausgestellt. Den Rest des Beitrags lesen »

19 Oktober 2007

Oíche mhaith Gaeilge

Posted in Irisch, Irland, Kultur tagged , um 11:35 pm von G. Neuner

Irisch ist eine wunderschöne Sprache. Sie klingt von Natur aus poetisch, hört sich an wie das Land in dem sie gesprochen wird, und ist so tot wie der kaspische Tiger. Soll heißen: eventuell ist die Sprache schon noch da, nur wenn dann sehr versteckt, und so richtig glaubt daran niemand mehr.

Ja, ich weiß, das ist eine Übertreibung. Sogar eine recht gemeine. Was den Status der Sprache angeht ist sie aber (leider) fast wahr. Jeder in Irland wächst, selbst in den gaeltachts, den immer noch irischsprachigen Gebieten in Irland, zumindest zweisprachig auf. Es geht einfach nicht mehr anders, die Übermacht des Englischen ist zu groß. Irisch ist am Aussterben. Und das schon seit 200 Jahren. Die Sprache hat sich sogar wieder etwas erholt und gleicht mittlerweile deswegen eher einem Zombie als einem Lebenden. Und ich sage das obwohl ich diese Sprache mag und weiß, daß diese Sprache erst Den Rest des Beitrags lesen »

18 Oktober 2007

Battles – Tonto

Posted in Kunst, Musik, Video tagged , , , um 1:25 am von G. Neuner

Als ich das erste mal diese Band gehört habe wusste ich nicht was ich davon halten soll. Ich weiß es immer noch nicht. Auch nicht nach dem dem x-ten mal an dem ich ihr Album angehört habe. Ich könnte jetzt sagen sie seien die absolut sensationellen Newcomer im Rock, nie-vorher-dagewesen und Leute kauft euch ihr Album weil so etwas habt ihr noch nicht gehört! aber das werde ich nicht. Aus dem einfachen Grund weil die meisten Den Rest des Beitrags lesen »

17 Oktober 2007

九龙城寨 Kowloon Walled City

Posted in Geschichte, Kultur, Kurios, Welt tagged , , , um 1:26 am von G. Neuner

Kowloon Walled City 1989Bis heute gilt die Ummauerte Stadt von Kowloon als das dichtbesiedelste Gebiet der Erde, auch wenn das Viertel schon 1993 abgerissen wurde. Zu seiner Spitzenzeit lebten auf den 0,026km² Fläche die es einnahm rund 50,000 Menschen. Würde man das Hochrechnen wäre das eine Bevölkerungsdichte von knapp 1,9Mio/km². Ein Wert der seitdem, und auch nie zuvor, von keiner Stadt der Welt erreicht worden ist. Nur Acht Leitungen versorgten das Viertel mit dem lebensnotwendigen Wasser, weder Chinesische noch Britische Polizisten betraten diesen Moloch, es fühlte sich einfach niemand zuständig. Den Rest des Beitrags lesen »

Now with 100% more Internet

Posted in Erasmus, Irland, Studium um 12:38 am von G. Neuner

Nach ungefähr vier Wochen haben wir tatsächlich Internet bekommen. Lange hat es gedauert, lange vor allem für uns alle die wir hier doch etwas süchtig nach diesem wundervollen Zeitverschwender sind. Natürlich hat es dann gerade bei mir nicht so geklappt wie ich es haben/sollen sollte. Erst nach ungefähr drei bis vier Stunden erfolglosem Herumprobieren, Recherchieren in verschiedenen Foren im Netz und dauerndem Herumgeklicke habe ich es dann aufgegeben. Mir war kalt vom Sitzen in der Eingangshalle, ich hatte Hunger und war frustriert. Das hat der Computer offenbar gemerkt und dann nach einer Minute trotzdem auf das W-Lan umgeschaltet. Ich hasse elektronische Geräte die glauben einen Sinn für Humor zu haben. Den Rest des Beitrags lesen »