23 Juli 2008

Mit dem Gehuften Geschäfte machen…

Posted in Irland, Kurios, Welt, Werbung tagged , , , , um 10:44 pm von G. Neuner

Kaffee und Chips, tolle Kombination...

Kaffee und Chips, tolle Kombination...

Auf den Inseln sind Chipstüten etwas kleiner. Statt 200g Monstertüten¹ gibt es in GB und IE meistens nur kleine 25g Tüten. Was Deutschen instinktiv als falsch und umweltschädlich erscheint, aber eigentlich gar nicht mal so widersinnig ist: Hat man nur eine 25g Tüte dann hört man eher auf (nämlich wenn die Tüte leer ist), kann sich die Chips besser einteilen und ist nicht gleich zuviel von dem Zeug (denn ungesund ist es auf jeden Fall). Und man hat nicht mit dem Problem zu kämpfen, daß die Chips schlecht werden würden weil sie zu lange offen herum stehen.

Während Chips in Irland noch so ein gewisses Kapitel für sich sind (zB gibt es in letzter Zeit überall Chips mit Büffelgeschmack zu kaufen…), will ich hier eigentlich nur auf ein kleines Fundstück eingehen Den Rest des Beitrags lesen »

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20 Juli 2008

Pferdekopf, Pilze, Tanzen…

Posted in Japan, Kunst, Video tagged , , , , , , , um 9:57 pm von G. Neuner

Vorweg: Das hier ist ein japanisches Video (das sollte als Warnung genügen)

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1 Februar 2008

A Study in Emerald

Posted in Kultur, Kunst, Review tagged , , , , um 1:08 am von G. Neuner

A Study in Emerald„Eine Studie in Smaragdgrün“ wäre wohl der passend übersetzte Titel einer Kurzgeschichte (A Study in Emerald) von Neil Gaiman. Ich weiß nicht ob sie vielleicht schon einmal übersetzt worden ist, bei der Popularität die dieser Autor in bestimmten Kreisen genießt würde es mich aber nicht wundern.

Ich bin vor ein paar Tagen auf sie aufmerksam geworden als Boing Boing darüber berichtete, daß Harper Collins nun diese Geschichte als Audiobuch, gelesen vom Autor selbst, zum kostenlosen Download anbietet. Nicht daß es so schwierig wäre den Text zu bekommen, Gaiman hat diesen zwar bereits in zwei Anthologien [1] veröffentlicht, stellt ihn jedoch gleichzeitig auf seiner Seite als Etext bereit. Was so ziemlich eine der besten Taktiken für einen Autoren ist um neue Leser zu gewinnen (und der Beweis daß ein solches Geschäftsmodell funktionieren kann). Nun werde ich mir beide Bücher kaufen müssen um, a) mehr Geschichten mit diesem Thema zu finden, und b) mehr Sachen von Neil lesen zu können. Neil Gaimans Bücher wirken aus gutem Grund oft wie Drogen auf seine Leser. In mehr als einem Sinn. Den Rest des Beitrags lesen »

30 Januar 2008

Juno Falls

Posted in Kultur, Kunst, Musik, Video tagged , , um 4:08 am von G. Neuner

Myles O’Reilly ist (trotz einer Tour durch UK mit Travis) noch ein relativ unbekannter irischer Künstler. Was man auch daran merkt, daß er überhaupt hier in Limerick aufgetreten ist. Und der Club in dem er bei seinem Auftritt war dabei auch nicht wirklich gefüllt war. Und er dann noch gratis billig gepresste EPs verteilt hat (die sich wahrscheinlich irgendwann Den Rest des Beitrags lesen »

18 Oktober 2007

Battles – Tonto

Posted in Kunst, Musik, Video tagged , , , um 1:25 am von G. Neuner

Als ich das erste mal diese Band gehört habe wusste ich nicht was ich davon halten soll. Ich weiß es immer noch nicht. Auch nicht nach dem dem x-ten mal an dem ich ihr Album angehört habe. Ich könnte jetzt sagen sie seien die absolut sensationellen Newcomer im Rock, nie-vorher-dagewesen und Leute kauft euch ihr Album weil so etwas habt ihr noch nicht gehört! aber das werde ich nicht. Aus dem einfachen Grund weil die meisten Den Rest des Beitrags lesen »

1 Mai 2007

the mail always goes through

Posted in Kunst, Review, Sequential Art, Webcomic um 8:07 pm von G. Neuner

pbfbutterflies1.jpgDer erste Blick täuscht.

Wie so oft stecken Abgründe hinter dem was man sieht.

Laut eigener Aussage heißt The Perry Bible Fellowship aus dem gleichen Grund so wie warum Madonna sich Madonna nennt: Weil es definitiv keine Bibelgesellschaft ist.

Nicholas Gurewitch ist der Schöpfer dieser Serie von unzusammenhängenden kleinen Kunstwerken in sehr, sehr unterschiedlicher Stilvielfalt. Seine Bilder sind oft inspiriert von Kinderbüchern. Die Menschen in dieser Serie sind oft nichts anderes als knuddelige Comicgestalten, der Horror in den dargestellten Situationen verbirgt sich hinter zuckersüß gezeichneten Bildern von Märchenwesen. Die meisten seiner Charaktere sehen aus als wären sie gerade einem typischen Kinderbuch entsprungen in dem es keine Gewalt und keine Krankheit gibt, und Gurewitch spielt mit diesen Bildern. Und mit den Märchen und der Popkultur unserer Jugend. Und mit unseren Erwartungen an das, was wir früher einmal über all diese Charaktere beigebracht bekommen haben. Die Ironie die sich in all diesen Geschichten aus unserer Kindheit verbirgt zeigt sich in ihrer ganzen unfreiwilligen Perversität. Den Rest des Beitrags lesen »

30 April 2007

a funnier story in the long run

Posted in Kunst, Review, Sequential Art, Webcomic um 7:26 am von G. Neuner

aswkiss2.jpgManchmal erkennt man wahre Kunst wenn man sie sieht. A softer world ist genau das. Wahre Kunst. Im Netz. In Form von etwas was normalerweise, in Ermangelung eines besseren Begriffes, Comic genannt wird. Obwohl man sich scheut diesen Begriff für so etwas wie diesen Comic Strip zu verwenden. Der Begriff Sequenzielle Kunst hat sich leider noch nicht wirklich verbreitet für das, was manche Leute mit dieser Kunstform schaffen.

Ich bin durch einen alten Artikel des Webcomic Examiners darauf gestoßen, andere wurden vorher durch Warren Ellis‘ Blog darauf aufmerksam. Bald darauf hagelte es Auszeichnungen dafür, die natürlich außerhalb des Netzes, oder selbst außerhalb der eher geschlossenen Webcomic-Community, nicht wirklich beachtet wurden. Obwohl die beiden Künstler es verdient hätten. Mittlerweile gibt es das Werk der beiden auch schon als Paperback.

A softer world hat keine Handlung, kaum wiederkehrende Charaktere, besteht insgesamt eigentlich nur aus Fotos die von mehr oder weniger sinnigen Sätzen lose zusammengehalten werden. Surreale Situationen die irgendwie genau das ausdrücken was jeder von uns schon einmal gefühlt haben kann. Erschaffen von den beiden Kanadiern Joey Comeau und Emily Horne bietet es eine Goldgrube an Weisheiten die man anderen Leuten einfach nicht klar machen kann ohne sie zu verstümmeln. Man muß sie dem anderen zeigen damit er oder sie es versteht. Wahrscheinlich nimmt jeder die Botschaften jedes einzelnen Strips anders auf, positiv wie negativ. Und von beidem hat der Comic genug zu bieten. Etwas Zynismus, viel Realismus, ein großer Schuß Surrealismus. Den Rest des Beitrags lesen »